Mit Ciriaco Sforza

Shownotes

Ciriaco Sforza gehört zu den grössten Schweizer Fussballern seiner Generation. Mit Claudia Lässer spricht der Ex-Nati-Star über seine Karriere, prägende Höhen und Tiefen, seine Familie und darüber, wie es ihm heute geht.

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00:00:07: Er war einer der grössten Fußballer seiner Generation.

00:00:11: In der Bundesliga, in der Serie A gespielt hat er die Nazi lange Zeit für voren gesorgt ... Er ist einer der wenigen, die den Champions League-Pokal aufheben durfte mit Bayern München.

00:00:23: Es gab vieles, aber ich glaube auch ein paar Niederlagen waren sehr entscheidend.

00:00:27: Er zeigte das Leben heute, so verstehe ich das zumindest und über sein Leben mit ganz vielen Höchsten, aber auch ein Paar Tiefs, die sehr leereich sind – meine übrigens auch!

00:00:37: Überall.

00:00:37: das haben wir heute geredet.

00:00:38: Schön bist du hier?

00:00:39: Hallo Gladion, hallo.

00:00:41: Du siehst sehr fit und gesund aus, geht es dir gut?

00:00:44: Ja, mir geht's gut ... Ich bin glücklich, Kinder und Frau zu Hause.

00:00:50: Und ich bin beschäftigt.

00:00:52: Das ist gut.

00:00:53: Darum geht es mir sehr gut.

00:00:54: Du hast eine schöne Pause gemacht.

00:00:56: Im März du bist aufgehört.

00:00:58: Jetzt habe ich gerade vorverstanden, dass du ein Sportdirektor in der Ausbildung

00:01:03: machst?

00:01:03: Ja, das ist so!

00:01:05: Letztes Jahr im September hat ich das erfahren, dass die SFL in der Schweiz neue Sportdirektorausbildung ...

00:01:15: Was sagt das Richtige für dich?

00:01:16: Ich habe für mich gesagt, die Pause nehme ich mir als Trainer.

00:01:21: Weil ich die Ausbildung machen will ... Wir sind jetzt im September- und Ende-Jugend.

00:01:28: Die Zeit ist nicht mehr.

00:01:30: Das heisst nicht, dass ich mich nicht über den Trainer Gedanken mache.

00:01:33: Aber in der Zeit, an der ich die Sportdirektorausbildung für mich mache, habe ich eine Lizenz gemacht wie in den Fußballleeren.

00:01:40: Ich habe das Papier in der Hand als Sportdirektor.

00:01:44: Wenn die Chance kommt, würde ich dann auch gerne einsteigen.

00:01:49: Aber jetzt ist noch Trainer und zusätzlich Ende Oktober habe ich den Sportdirekt.

00:01:54: Was fürst du nach dieser Ausbildung

00:01:59: nähen?

00:02:00: Das Potenzial des Trainers ist enorm.

00:02:02: Das weiss ich aber.

00:02:03: Lust hast du auch noch

00:02:04: nicht?

00:02:05: Ja, lust kann ich unendet.

00:02:07: Ja, auch mit vollem Herzen.

00:02:09: Aber ich sage jetzt über die letzten Jahre, wo ich als Trainer dürfen sein, habe ich mir gewisse Punkte genommen und ich sage, sie sind mir wichtig als Trainer.

00:02:19: Die müssen schon stimmen für den neuen Verein oder wenn es dann so weit ist – menschlich, Loyalität!

00:02:27: Und das muss Qualität um mich umhaben.

00:02:32: Das heisst nicht, ob jetzt Challenge-League super liegt.

00:02:35: Es muss im Verein sein oder im Ausland.

00:02:37: Man muss so mehr passen und die Leute passen.

00:02:41: Das kann nicht alles perfekt sein.

00:02:43: Aber gewisse Punkte müssen stimmen.

00:02:45: Welche drei Punkte sind zentral wichtig?

00:02:48: Zentralsicher menschlich.

00:02:50: Ich bin nach der Philosophie und das Ziel ... Wie will man angehen?

00:02:56: Nicht ein ist nur ... Man sagt mit den Jungen, und dann läuft es am Anfang nicht.

00:03:00: Das heisst ja ... Nein, die Jungen interessieren wir nicht mehr.

00:03:03: Ich hatte diese Erfolge.

00:03:04: Aber man kann in der Schweiz mit jungen Erfolgen gehen.

00:03:08: Aber dann muss man eine Gruppe dahinter haben von oben bis unten, wo sie sagen

00:03:11: ... Und viele so viel mittragen?

00:03:13: Absolut, das ist so wichtig!

00:03:15: Auch für einen Trainer weiss er, ich habe hier ein Ziel, ich weiss was das Ziel ist und ich weisse, mit wem man sich zu tun hat.

00:03:22: Nur so kann man die Ziele erreichen.

00:03:24: Und das ist mir wichtig.

00:03:25: Ich spüre deine Energien.

00:03:28: Komm, lass uns mal eine Schelle über Fussband in aktuelles Saison reden!

00:03:31: Du willst die Champions League schauen?

00:03:33: Wo ist das Herz bei welter Mannschaft?

00:03:35: Ist es bei Bayern?

00:03:37: Ja,

00:03:38: bei Bayern ist das wirklich ein grossartiger Verein.

00:03:41: Ich darf World Cup-Sieger werden, Champions League und UEFA-Göbb-Siegern, den deutschen Meister ...

00:03:46: Das ist alles gut?

00:03:48: Ja, ich bin stolz, aber ich darf in diesem Zweimal zu Bayern gehen oder nicht selbstverständlich.

00:03:54: Sie hatte mich zweimal für viel Geld geholfen.

00:03:56: Wenn man hier drin ist im Verein und sieht, was da abgeht, was für die Familie, für Kinder alles gemacht wird, dann musst du nur noch Fokus auf ... Fussball setzen, dann weisst du was Bayern München gibt.

00:04:10: Das glaube ich dir sofort!

00:04:12: Was traust du nicht zu in dieser Saison?

00:04:14: Manchmal hat es schon eine gute Saison gespielt.

00:04:16: Da ist auch nichts.

00:04:17: Die Mannschaft blieb zusammen und sie haben sich wieder verstärkt.

00:04:23: Bei Bayern muss man bei den Deutschen immer vorsichtig sein.

00:04:27: Wir sagen ja, die haben diese Qualität nicht.

00:04:28: Aber die Stellung stimmt, der Willen ist hier, die Emotionen sind da.

00:04:33: Ich sage dir, jedes Spiel, jedes Freundespiel, jedes Meisterschaft und die Champions League-Spiel sind schon hier.

00:04:42: War das

00:04:43: eigentlich deine beste Zeit im Fussball?

00:04:48: Nicht nur!

00:04:49: Keines als lauter, wo sie aufgestiegen

00:04:53: sind.

00:04:55: Das schafft niemand mehr.

00:04:56: Das ist etwas Grossartiges.

00:04:57: In der Nationalmannschaft, die wir geschafft haben in unserer Zeit einer Nünzigerzeit nach dieser nünzigen WM

00:05:02: ... Leibliche WM-Karriere?

00:05:04: Das

00:05:04: haben wir grossartig gemacht mit einer Mannschaft, bei der nicht viel Spieler im Ausland hatten.

00:05:15: Ich bin stolz auf meine Karriere und Intermailer muss auch sehr cool

00:05:20: sein.

00:05:20: Definitiv!

00:05:21: Aber

00:05:22: es gibt keine Zeit, wo du sagst, da habe ich mich einfach auch ... Ich habe das Wohlste gefühlt.

00:05:26: Da hat alles gestaumt, gerade die drei Sachen, die ich vorher auch ...

00:05:30: Ja, vom Menschen an das muss ich sagen, kein Lauter war sehr wohl.

00:05:35: Und Bayern ist ein anderer Druck gekommen.

00:05:38: aber es ist nicht so, dass ich mich nicht wohlgefühlt habe!

00:05:40: Sonst wäre ich nicht zweimal zu Bayern, sonst hätte ich mich beide nicht zweimal geholfen für viel Geld.

00:05:44: Ich habe mich wohlgefühlt, aber es sind zwei verschiedene Ebenen von der Einheit des Vereins her.

00:05:51: Bayern ist top-top-top und keines lauter ist mir die Familie.

00:05:55: Wenn du nicht unbedingt günstig bist, dann ist das nicht so schlimm.

00:05:57: Die wollen nicht verliere oder absteigen!

00:05:59: Es ist doch ein stolzen Verein, aber sie ist nicht Bayern München.

00:06:02: Aber menschlich ist etwas anderes und dort habe ich viel gelernt in den beiden Vereinen.

00:06:05: Wenn wir jetzt den Fussball von heute vielleicht mit dem Fuss-Ball, wo du groß geworden bist.

00:06:10: Mit der Sechzehn hast du deine grosse Kräufe begehen dürfen.

00:06:13: Was ist für dich eigentlich der grösste Unterschied, wenn du auf die Spieler schaust?

00:06:18: Sicher das Tempo!

00:06:20: Von technisch her hatten wir an meiner Zeit einen Top-Spieler.

00:06:26: Lothar Matthäus, Andreas Bremer, Giovanni Elber, Alain Souter.

00:06:30: Alle, die ich nennen kann!

00:06:31: Überall ein George F. B. in der Mainland.

00:06:35: Das sind alles Weltkassenspieler.

00:06:36: Heute ist sicher ein anderes Tempo hier.

00:06:38: Von den Offenziefern, von den Flügeln der Stürmer.

00:06:41: Die haben wir sicher nicht so gehabt wie sie heute.

00:06:43: Aber die Fußball in meiner Zeit war auch top.

00:06:46: Nur heute ist es auch vom Business-Air, vom Marketing her einfach ein anderer Welt.

00:06:50: Dann spielt er und sein darf in einer anderen Welt oder?

00:06:53: Genau!

00:06:53: Eine ganze Social Media und eine ganze Kommunikation.

00:06:57: Hey, switchen wir zu dir in deinem Leben.

00:07:00: Wenn du so auf deine Kindheit zurücklügst und das mit der Kindheit von deinen Kindern jetzt vergleichst?

00:07:04: Ja.

00:07:06: Ich mache es auch nicht wechselnd, aber für mich ist es ein bisschen bilderisch.

00:07:10: Was ist der grösste Unterschied?

00:07:12: Der gröseste Unterschied, glaube ich, ist heute ... Also meine Kinder haben viel!

00:07:23: Wir machen sie auch gerne, als Mami und Pappi.

00:07:26: Aber wenn ich das vergleiche in meiner Zeit als Junge, als neunjährige ... Ich bin früher noch.

00:07:32: Ich habe jetzt ein elfjähriges Mädchen und einen neunjährigen Bub.

00:07:36: Die haben alles, was man hat.

00:07:39: Und das hatten wir nicht.

00:07:42: Das ist schon ein grosser Unterschied.

00:07:46: So wie wir vor dem Fussball

00:07:47: geredet haben, der Rhythmus, ja?

00:07:50: Das Tempo!

00:07:52: Und so war es bei den Kindern auch knapplich.

00:07:54: Du hattest zwei oder drei Sachen.

00:07:55: Ich habe mich sehr gefreut.

00:07:59: Und heute, wenn etwas nicht gut ist ... Gut, wir sind immer noch.

00:08:02: Wir haben als Papi und Mami auch noch eine Verantwortung.

00:08:06: Du bist selbst schuld.

00:08:07: So gibt es immer so viel.

00:08:09: Aber das ist unser Charakter.

00:08:10: Aber ich sage ... Es ist schon unterschiedlich.

00:08:13: Früher hast du ein oder zwei Sachen.

00:08:15: Heute hast du Computerspiel- und Wiederspielsachen.

00:08:20: Absolut!

00:08:20: Es ist eine andere Welt.

00:08:21: Sie

00:08:22: sahen wirklich komplett anders aus.

00:08:24: Dein Vater kam in die Schweisse und wollte auch sagen, dass ich ein besseres Leben habe, weil mein Papa in Italien hatte.

00:08:31: Ja, er war

00:08:32: früher hier arbeiten zu können.

00:08:33: Und dann arbeiten?

00:08:35: Magst du mal erzählen?

00:08:36: Wenn man bei ihm arbeiten kann, hat er kein Zeug umschleppen von

00:08:42: morgens bis zur Abend gespart?

00:08:43: Ja, das Mal gehst du auf den grössten Abend ab und aus am Morgen von sechs Uhr bis am Abend im Wüchel.

00:08:48: Gut, das müssen wir heute ... Viele auch.

00:08:51: Aber du hast einfach nicht die Auswahl, diese Massen zu haben ... Heute ist enorm und heute geht es hier nicht in die Klappe.

00:08:59: Früher war das für meinen Papa immer gesagt ... Das ist mein Job!

00:09:03: Ich kann nicht einfach noch jemand anders gehen.

00:09:05: Und da muss ich das Beste machen?

00:09:06: Die Auswahl ist gar nicht so gut.

00:09:10: Nein, nein.

00:09:11: Dein Papa hatte dich sehr schnell zum Fussball gebracht.

00:09:15: Dann hattest

00:09:16: du den ersten Fussballs dazwischen dabei.

00:09:20: Frühe!

00:09:20: Ja, drei vier.

00:09:22: Der Pappi war wirklich ein Fussballverrückter ausser dem Schaffen noch.

00:09:26: Er war selber noch Trainer hier in der Schweiz bis zum ersten Liga und dann gehst du automatisch mit.

00:09:31: Und bei Südländischer Familie ist Fußball halt wie alle am Sonntag in Kille gönnt!

00:09:35: Ja, da ist Fußball.

00:09:37: Da läuft im Fernsehen

00:09:39: ... Du konntest

00:09:40: nicht Hockey spielen, das wäre nicht gegangen?

00:09:43: Aber ich habe es schon noch gemacht!

00:09:44: Ich hatte dann ...

00:09:46: Aber du hattest sicher nicht rauslassen lassen, dass du eine Profi-Karriere hättest, also ein Hockeyspieler?

00:09:52: Es wird knapp geworden.

00:09:56: Aber am Anfang der jungen Zeit habe ich noch Fußball gespielt.

00:09:59: Hast du das gecheckt, wenn er dich mit den Sechzehn in den Disco geholt hat oder gesagt hat, wenn es ihm im Falle in den Kopf steigt?

00:10:05: Dann gibt's dann mal eins.

00:10:06: Ja!

00:10:06: Da kommt

00:10:07: der strengen Papi.

00:10:07: Dann hast du nicht diesen Weibblick, wo du sagst, er meint sich eigentlich

00:10:12: nur gut ... Nein, ich

00:10:16: meine es momentan nicht.

00:10:17: Ich meine es um die Sechzenjährigen und die sieben zu acht.

00:10:21: Was machst du jetzt hier?

00:10:23: Bis ich es noch verstanden habe... Es gab schon ein paar Fälle, aber es war gut.

00:10:29: Aber nachher im Langfristschwein dachte ich, er meint sich nur gut und siehe das ist auch gut gekommen.

00:10:35: Du hattest ja auch einen Bappen gehabt, wie so viele Bappes, die du sehr analysiert habt.

00:10:39: Ich kenne das selber aus der Familie hinaus.

00:10:42: Das ist momentan nicht umgegangen.

00:10:44: Er hat dir sehr auch gesagt, was du gut machst und nicht gutmachst.

00:10:48: Ja, das hättest du schon.

00:10:49: Vor allem hat er mir noch ein Big-Tit, wo ich besser werden

00:10:52: kann?

00:10:52: Ich glaube es.

00:10:52: Dann bist du da oben gehackt, oder?

00:10:55: Und das musst du dann als Teenager ertragen, die ein bisschen Hormon im Körper hat und so.

00:11:01: Ja!

00:11:01: Aber es war gleich nicht selbstverständlich.

00:11:03: Ich sah sie jetzt auch bei meiner Tochter.

00:11:04: Sie hatte auch eine Phase.

00:11:06: Am Anfang dachte ich, hopp ... Was ist denn das?

00:11:08: Und ich glaube, es war mir nicht viel besser.

00:11:11: Ich kann mich zwar nicht mehr gut erinnern ... Aber in dieser Zeit, in der wir über uns bleiben ... Am Anfang dachte ich, was soll das?

00:11:22: Du hast ... Ein paar Mal habe ich auch schon Interesse gesagt, du bist ja extrem früh.

00:11:25: Ich meine es war eh noch mal eine andere Zeit und du warst mit den Tritts eigentlich fast in der Profisysteme drin gewesen was man nicht als Profissystem

00:11:31: nennt.

00:11:32: Ja!

00:11:32: Wo du ja auch schon gesagt hast oder Stucki?

00:11:34: Und das hat mir Martina hingiss auch schon gesehen.

00:11:37: Oder du wirst dann schon auch ein wenig um Kindheit und Jugend bereitet.

00:11:40: also ich sage jetzt mal ... Der Lernprozess, mit dem man das Eich macht und die Hörner abstoßen.

00:11:48: Er wird alle Profisportler, die so eine Karriere machen auf diesem Superniveau ... Dann wird er ja auch ein wenig

00:11:57: genommen?

00:11:58: Ich kann schon phasen gehen und sagen, schade, dass ich das nicht erlebt habe.

00:12:04: Die Themen waren vorhin zu sehen.

00:12:07: Dann bin ich aber schon Profi geworden und meine Kollegen waren ja viele Ausgangs.

00:12:12: Im Wochenende haben sie am Samstag unterwegs, am Sonntag dürfen sie ausschlafen.

00:12:16: Das hatte ich nicht.

00:12:17: Du kennst

00:12:18: es gar nicht?

00:12:19: Ja, das

00:12:19: kenne ich gar nicht!

00:12:21: Und dann habe ich auch schon Phasen gehabt und gesagt

00:12:23: ... Kopf!

00:12:25: Wieso hatte ich das nicht?

00:12:27: Und dann kommt aber die gleiche Zeichen von innen.

00:12:29: Du pass mal auf.

00:12:30: Bub, Tschüri, du bist Profi worden.

00:12:34: Also du hast etwas anderes bekommen.

00:12:35: Heute Das

00:12:39: ist wertiger, oder?

00:12:40: Ich frage mich immer, ob man das beurteilt.

00:12:43: Es

00:12:43: ist so gross

00:12:44: und hat mir so gut hier, dass ich sagen kann, es sei okay.

00:12:47: Ja, jeder kann für sich selbst beurteilten.

00:12:51: Das ist wieder eine Charakter-Sache, die spöte, wie du mit dem umgehst.

00:12:55: Für mich sage ich, ich muss auf etwas verzichten müssen.

00:12:59: Die drei, vier, fünf Jahre, die wir diskutieren wollen ... Aber ich habe dafür etwas geleistet.

00:13:08: Und ich darf stolz sein, was ich nachher dann ... Du hast dich ausgeworfen.

00:13:10: Das ist

00:13:12: das Wichtigste, was deine Eltern mitgegeben haben?

00:13:15: Die Nachhaltung als Person?

00:13:17: Immer

00:13:17: nur mit Anstand und Respekt.

00:13:20: Die Leute so ... Nein!

00:13:22: Klar, du tust dich selbst auch entwickeln in den Jahren.

00:13:26: Aber für mich oder der Papier und die Mami hat immer von mir gehalten, dass du dich anständig bist.

00:13:32: Darum

00:13:33: hätte ich den Kali so geschickt, oder?

00:13:35: Ich komme jetzt ganz spontan.

00:13:37: Ja, die Geschichte habe ich ... Nein, weisst du ... Aber ich glaube nicht

00:13:40: mehr!

00:13:41: Das kommt aus den tiefsten Dingen.

00:13:43: Man schaut sich in die Augen und ist anständig.

00:13:46: Es ging

00:13:47: nur um das.

00:13:50: Das ist gut, aber es ist nur um das.

00:13:52: Aber ganz natürlich wurde damals aus dir rausgebracht?

00:13:55: Obwohl das eine Anhaltung für dich quasi so etwas ... Ich

00:13:58: habe mir das Mami und der Papi mitgegeben, wenn man jemandem grüezt.

00:14:00: Dann schauen

00:14:01: wir durcheinander die Augen.

00:14:02: Absolut!

00:14:03: Hat er nicht so toll gefunden?

00:14:05: Ja, ich hab's

00:14:06: nicht böse gemerkt.

00:14:07: Hast du immer

00:14:08: wieder was mitgetragen oder so ein Image?

00:14:11: Aber das ist deine Idee noch, oder?

00:14:13: Ich habe

00:14:14: nichts falsch gemacht.

00:14:16: Ich habe nur gesagt, was ich hier drin denke.

00:14:18: was wir dem Mann und dem Papa mitgegeben haben.

00:14:21: Das habe ich ihm nachher auch

00:14:22: gesagt.

00:14:22: Aber es ist eigentlich nie mehr gut geworden, oder?

00:14:24: Ja, wir hatten uns mal getroffen.

00:14:26: Wir

00:14:27: haben darüber diskutiert.

00:14:30: Jeder darf seinen Weg selber gehen!

00:14:33: Hat er nicht eine Größe

00:14:35: gehabt?

00:14:36: Ich glaube ja, das weiss ich nicht.

00:14:37: Ich konnte mir einfach sagen, wie ich es

00:14:40: gesehen

00:14:40: habe ... Und was ich gespürt habe.

00:14:43: Und das ist gut.

00:14:44: Und ich kann es persönlich sagen.

00:14:46: Das hat Stihl.

00:14:47: Du hast eine wahnsinnige Karriere gehabt, ich habe es schon von Bundesliga gespielt.

00:14:54: Du hattest die Champions-League gesehen.

00:14:56: Du wachst nachher aber den Trainer in der Kase und du hast etwas erlebt, das viele erleben, dass man irgendwann ausbrennt?

00:15:06: Ja ...

00:15:07: an diesem Moment muss man dazu stehen.

00:15:10: Heute geht's mir blendend!

00:15:13: Aber ich hatte dort Phasen.

00:15:15: Ich musste mit mir klar sein, dass es nicht geht.

00:15:18: Und weisst du eigentlich, aus welchem Ausdruck das kam?

00:15:23: Ist es jahrelang übergehen von sich selbst und seinen eigenen Bedürfnissen oder keine Pausen zu haben oder zu wenig bei sich sein können?

00:15:31: Ja, ich glaube, das Wichtigste ist also, was du vorhin gesagt hast ... Bei sich sein!

00:15:37: Die Phasene, die wir auch schon vorhin geredet haben, des Sechzehn, siebenzehn-, achtzehn-neinzehnt, diese Filter... Ja, aber es ist mit

00:15:44: der Anker.

00:15:45: Du bist ja einfach der Profi-Karriere ... Du bist

00:15:49: in diesem Tunnel hinein, Fussball nach einem Trainer.

00:15:54: Du hattest nicht mehr diese Zeit auch für dich?

00:15:58: Das ist alles, was ich mit den Anken kam.

00:16:00: Du warst eigentlich auch die erste Ehe durchgeflitzt, oder?

00:16:03: Ich hatte

00:16:04: eine Jugendfreundung mit zwei

00:16:05: Kindern, aber man ist als Profisportler und kann nicht wirklich

00:16:11: präsent sein.

00:16:12: Man ist nicht so präsent wie ein normaler Familienvater.

00:16:16: Als Fußballer habe ich dich anzumachen bei Bayern München sowieso, da spielst du alle drei Tage.

00:16:21: Da bist du am Tag vor einer Soße im Hotel und unterwegs.

00:16:24: Dann kommt die Nationalmannschaft an.

00:16:26: Ich hatte eine schöne Achtzehn-Jahre.

00:16:28: Er kam von der Gianluca auf die Welt, die Luana auf die Welke oder die Gianlucas.

00:16:33: Strischi wurde jetzt das Wochenende.

00:16:36: Die Luana ist eben eine Zwentzwänzige.

00:16:38: Wir haben viel richtig gemacht!

00:16:39: Nur für mich hat mir selber meine Zeit gefehlt.

00:16:43: Echtzeit?

00:16:44: Klassisch muss man sagen ... Wo bleibt er denn ich?

00:16:46: Gut.

00:16:47: Ja, stimmt.

00:16:48: Und heute muss ich sagen ... Ja, ja, daraus gelernt.

00:16:50: Du musst es selbst mit dir lernen.

00:16:52: Nicht niemand mit dir, sondern du mit dir selbst.

00:16:56: Wenn du das kannst, wenn du mit dir ehrlich bist ... Es braucht einen langen Weg.

00:17:01: Manchmal

00:17:02: ist es hart.

00:17:03: Du hast ja das, was ich von vielen höre oder die Angst zustande habe.

00:17:07: Dass man so ein bisschen totes Angst überhört?

00:17:09: Das hattest du auch gehabt!

00:17:10: Ich stelle mir das ganz grösslich vor.

00:17:12: Ja, diese Phase war hier.

00:17:14: Aber heute haben

00:17:15: wir ... Was hast du damals gemacht?

00:17:17: Wie kommt man aus dem Ausland für Leute zuhause?

00:17:19: Es gibt so viele.

00:17:21: Alle sind enorm in der Schweiz.

00:17:23: Aber

00:17:23: an diesem Punkt wieder ... Du musst mit dir sagen, jeder macht es anders.

00:17:27: Ich brauchte Unterstützung und wollte das.

00:17:30: Und ich habe

00:17:31: es nicht gemacht!

00:17:32: Wie lange ist das Geheimen bis du gecheckt hast?

00:17:34: Du brauchst schon Unterstützung von uns.

00:17:37: Gut, da ist ...

00:17:37: Hast du schnell gekocht?

00:17:39: Für mich ist ... Ich bringe mich nicht mehr raus.

00:17:42: Ja, sie ist ein Zeichen von Ihnen gekommen.

00:17:43: Aber heute ist es perfekt für mein Budelwohl schon länger.

00:17:47: Ich habe eine glückliche Familie, eine tolle Frau, die mich unendlich unterstützt.

00:17:52: Hättest

00:17:53: du sie kennengelernt ohne den Zusammenbruch?

00:17:57: Wer weiß ...

00:17:59: Man weiss ja sehr viel mit Persönlichkeit zu entwickeln.

00:18:01: Du bist wahrscheinlich in anderen Chiragos vorzuhauen nachdem wie vorher.

00:18:03: Absolut!

00:18:04: Also, Sie haben wahrscheinlich einen anderen Typ kennengelernen, als wenn man dich jetzt zwei, zehn oder elf Jahren kennen gelernt

00:18:12: hat.

00:18:12: Nein, das ist schon so.

00:18:14: Mit der Mannin zusammen bin ich ein ... Ich bin ein anderer Mensch.

00:18:17: Ich bin offen, ich bin ruhig und klar.

00:18:20: Aber es braucht auch die andere Seite.

00:18:23: Und das ist sie!

00:18:23: Da gibt's mir enorm Kraft.

00:18:25: Vertrauen, sie unterstützt mich in gewisse Sachen.

00:18:29: Das ist das, was ich brauche, aber wo sie auch weiss – und gegenseitiges genau gleiche.

00:18:36: Darum bin ich seitdem wirklich ein Mensch, der sagt ... Ja?

00:18:42: Was waren für dich die zwei wichtigsten Wändepunkte im Leben?

00:18:51: Mit mir wirklich klar zu werden.

00:18:56: Und seitdem bin ich einfach ein anderer Mensch geworden.

00:18:59: Was möchtest du heute gerne?

00:19:03: Ich mache das, was ich will.

00:19:07: in diesem Sinn ... Früher vielleicht in den jungen Jahren in den Fussballen und vielleicht auch am Anfang als Trainer ziehe ich das als Mensch mit.

00:19:16: Ja ja, weisst du!

00:19:17: Jetzt musst du ein bisschen lieb sein.

00:19:20: Das ist auch deine Phase, die ich mir vorhin gesagt habe ... Es geht nicht nur immer so, es geht auch manchmal so.

00:19:27: Und in dieser Zeit, wenn es so geht im Beruf, dann nimmst du viel mit als Mensch.

00:19:34: Also was ist da passiert, dass es solche Dinge so geht?

00:19:37: Klar, einen Punkt brauchst du.

00:19:40: Vielleicht im richtigen Moment musst du Glück haben.

00:19:42: Du musst gute Spieler haben und guten Vereinen haben.

00:19:45: Aber für mich war das am wichtigsten.

00:19:47: Es liegt an dir, selber.

00:19:49: Du bist nicht immer zu lieb!

00:19:51: Das war schon immer so ... Es ist mein Charakter.

00:19:54: Das hast

00:19:56: du

00:19:58: wahrscheinlich auch

00:19:59: von deinem Zuhause gelernt?

00:20:01: Ja, es ist mein charakter.

00:20:04: Wenn's geht, immer zu Liebe sein für alle.

00:20:08: Ich gebe mir jetzt ein Beispiel.

00:20:11: Aber ja, der FC Basler, den ich zum FC Basel kamen.

00:20:15: Ein grossartiger Verein und grosser Verein.

00:20:18: Und dann habe ich überall einen Kopf für andere.

00:20:21: Das muss ich nicht dieselben.

00:20:23: Ich gehe gar nicht zu deinen

00:20:25: Aufgaben, die ich gehört habe?

00:20:27: Du hast keine Zuschauer und du hilfst dort.

00:20:29: Kein Sportdirektor macht das.

00:20:30: Und dann muss ich sagen, nein!

00:20:34: Jetzt ist es fertig.

00:20:37: Und dass es Menschen genau gleich.

00:20:40: Nicht immer für alle hier sind ... Was passiert jetzt?

00:20:45: Ja,

00:20:46: du bist ein Problem.

00:20:46: Mir geht's

00:20:48: nicht mehr gut.

00:20:49: Ja, verstehst du was ich meine?

00:20:50: Also auch dort leeren für dich ... aufhören, bis zu einem gewissen Punkt.

00:20:54: Ja und den Rest einfach sagen können, nein es tut mir leid.

00:20:58: Hättest du auch viele mitzutun für sich selbst einstehen?

00:21:01: Und sagen das so Wottis und bis dahin.

00:21:04: Das ist jetzt nicht mehr der Wotteinung mehr oder?

00:21:06: Es hat nichts miteinander zu tun.

00:21:07: Mit dir selber zu tun!

00:21:09: Also pack's an, wirst du das dann packst du es an, dann tust du mal etwas aufräumen und dich weiterentwickeln.

00:21:17: Ich glaube, dass Sie es ganz viel nehmen oder das Nein sagen können.

00:21:21: Aber genau, das ist eine Charaktersache!

00:21:23: Wolltest du mit dir klar werden?

00:21:26: Oder ist das zuviel?

00:21:27: Oder darfst du das nicht?

00:21:28: Oder willst du es nicht?

00:21:31: Das ist schön, das nehmen wir auch mit.

00:21:32: Was wünscht du für die nächsten fünf Jahre?

00:21:35: zum Schluss?

00:21:38: Sichermal Gesundheit.

00:21:41: Dass viele Leute in der Welt und die meisten Menschen glücklich sind.

00:21:46: Ist nicht selbstverständlich... Und für mich selber gesund bleiben, glücklich bleiben.

00:21:52: So wie es jetzt ist und auch wieder ... Dass ich das machen kann, dass ich viel Freude habe im Blut und mit guten Leuten erfolgreich werde.

00:22:04: Hey, das wünsche ich dir!

00:22:04: Das wird sicher so kommen.

00:22:07: Ich

00:22:07: bin

00:22:08: überzeugt.

00:22:08: Danke vielmals für dieses schöne Gespräch und die Offenheit.

00:22:12: Das wär's gewesen.

00:22:14: Dankeschön.

00:22:15: Bis

00:22:17: nächste Woche.

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