Mit Franco Knie

Shownotes

«Sägemehl in den Windeln»: Franco Knie blickt auf sein Leben im Zirkus zurück. Mit Claudia Lässer spricht der ehemalige Zirkusdirektor und Elefanten-Trainer über prägende Jahre und darüber, warum er sich heute frei fühlt.

Transkript anzeigen

00:00:09: Mehr als... ...mehr aus mehr als... Zirkusleben.

00:00:20: Er ist umertuert, vor zehn Jahren hat er gesagt, jetzt wachsliche Gastronomie.

00:00:24: Er hat unter anderem ein ganzes Erfolgs-Heir-Restaurant lassiert.

00:00:30: Dort besucht er regelmässig noch seine Elefanten, blickt auf einen unglaublich spannenden Lebenszug der Fanko Knie.

00:00:36: Herzlich willkommen!

00:00:37: Schön bist du hier und schön darf ich mit dir in deinem Leben eintauchen.

00:00:41: Ich glaube, dass es so emotional ist.

00:00:46: Ganz viele Highlights gibt's?

00:00:47: Du schaffst echt zurück auf dein Leben.

00:00:50: Was waren für dich die wichtigsten Punkte?

00:00:53: Ich

00:00:56: glaube, als ich im Zirkus angefangen habe, war es in den Sehunderts und

00:01:02: sieben.

00:01:02: Mit sechszehn Jahren.

00:01:04: Das war schon sehr Herausforderung.

00:01:09: Ich bin auch nervös geworden, dass ich meinen ersten Auftritt hatte.

00:01:14: Aber irgendwie kommt man dann rein ... und auch mit dem Umfeld, den anderen Artisten.

00:01:21: Es war ausspannend.

00:01:23: Und dann wurde es mein Leben.

00:01:25: Ich habe mich immer wohler gefühlt und habe sehr viel erleben dürfen.

00:01:30: Aber angefangen hat das noch viel früher?

00:01:33: Du hast den Zirkus mit der Muttermilch aufgesogen, oder?

00:01:36: Das Zirkussleben fing schon ganz früh an.

00:01:39: Was sind deine ersten Erinnerungen, bevor du in die Schule gegangen bist ... Ich

00:01:46: kann mir erinnern, dass mein Vater ... Da bin ich noch.

00:01:50: Ich hatte noch Windeln zu den Elefanten.

00:01:52: Darum habe ich auch immer gesagt, was sagen wir in der Windel?

00:01:56: Also, ich habe mit den Elefonen ...

00:01:58: Wie hättest du es genommen?

00:01:59: und dann ...

00:02:00: Zu den Proben.

00:02:00: Dann bin ich im Gesessen nebenan.

00:02:04: Ich habe Kontakt mit den elefanten gegangen und bin mit ihnen aufgewachsen.

00:02:09: Wie andere Kinder vielleicht mit Hunden oder Kratzen.

00:02:12: Für mich war das normal.

00:02:15: Und im Pappe war er schon ganz ein grosser mit den Elefanten.

00:02:20: Das Umgang mit dem Elefant, ist es anders gewesen?

00:02:24: Wie du es nachher nicht gemacht

00:02:27: hast?

00:02:28: Eigentlich grundsätzlich ist es sehr ähnlich.

00:02:30: oder würde ich auch viel lernen an.

00:02:35: Ich kann mich noch gut erinnern, wo wir geprobt haben.

00:02:37: Ich war dann eben jung und Ehrgeizig.

00:02:41: Und die Elefante hat das nicht gemacht, was ich wollte und mich anfing aufregen.

00:02:46: Mein Vater habe mich gerufen und gesagt ... Los!

00:02:51: Verstaate dich nicht, Elefant.

00:02:53: Suche den Fehler beim Elefanten nicht.

00:02:56: Du machst nichts richtig.

00:02:57: Er will, aber er versteht ihn nicht.

00:03:01: Das ist mir

00:03:01: geblieben.".

00:03:02: Es gibt eine Tierzeit, und das ist etwas vom Wichtigsten.

00:03:09: Das ist wirklich ein sehr abtaschener Ort, wenn man mit den Medikanten gut arbeitet.

00:03:19: Du hast ja schon relativ früh angefangen, mit den Elefanten in Kontakt zu gehen.

00:03:25: Aber du bist dann als Primarschüller wieder aus dem Zirkus rausgegangen?

00:03:30: Du hast mich eine normale Schule gemacht.

00:03:32: Genau.

00:03:32: Wäre es ein Kind heute im Zirkuss, der oft Home-Schooling erleben

00:03:37: würde?

00:03:37: Richtig!

00:03:38: Wir hatten damals im Zirkus keine Schule und wir alle vier, also meine Brüder auch, meine zwei Cousins ... Sie mussten dann bei einer Familie leben.

00:03:51: Meine Zweckhause waren in Bern, meine Brüder und ich zur Abschwillung.

00:03:56: Ich habe diese Zeit sehr geschätzt.

00:03:59: Obwohl es am Anfang schwierig war, den Eltern zu wechseln ... Ich hatte Glück, die Familie, sie war wie meine Mutter.

00:04:07: Und ich hatte das geliebte Kontakt mit anderen Kindern, um normal in die Schule zu gehen.

00:04:12: Es war für mich sehr wegwiesen.

00:04:15: Das war auch

00:04:17: vom

00:04:18: Auserhalb zu erleben.

00:04:20: Viel Freunde immer noch in Apenschwil.

00:04:22: Und dann wurde der Kinderzug gegründet.

00:04:24: In den Nöcheln war ich in die Elefante in der Nähe.

00:04:27: Ich fühlte mich sehr wohl.

00:04:29: Es

00:04:31: war für dich gar keine härtige Geschichte, weg von Mami und Papa?

00:04:34: Am Anfang schon, aber ... Wenn der Schulferie bei mir war, das Wochenende, wenn der Zirkus nicht weit weg war, bin ich auch.

00:04:43: Ich habe sie ab und zu gesehen.

00:04:44: Aber ich hatte so Freude mit den anderen Kindern.

00:04:50: Nein, es ging gut.

00:04:51: Das ist wirklich gut gegangen.

00:04:53: Es klingt einfach so brutal, aber ich spüre bei dir, dass du es sehr als positiv erlebt hast.

00:04:58: Was hattest du für eine Beziehung zum Wappen?

00:05:01: Weil er persönlich schon sehr stark war im Wappe.

00:05:04: Eine gute Beziehungen, also eine sehr gute ... Er konnte streng sein.

00:05:09: Das

00:05:11: heisst

00:05:11: das?

00:05:12: Ja, aber ... Jemand hat es mir auch eine gegeben.

00:05:17: Wenn du was gekocht hast?

00:05:18: Ja,

00:05:19: wenn ich nicht gefolgt habe oder wenn er es zwei-drei Mal gesagt hatte und dann immer noch nicht gelost habe ... Aber im Moment war ich dann verrückt.

00:05:29: Aber das hätte ich nie gemacht ohne Grund.

00:05:32: Man

00:05:33: hat einfach die Limiten aufgesetzt.

00:05:35: Ich glaube, das ist wichtig.

00:05:36: Heute macht man sie anders.

00:05:38: Heute gibt's keine Nachflattern, aber man muss Limiten ... Der jungen Vorgang ist ganz wichtig.

00:05:45: Ja, bei den Rahmenbedingungen?

00:05:46: Genau.

00:05:47: Und dein Mami?

00:05:48: Was hat denn das Mami für ihn?

00:05:50: Das ist das Mame Italienerin.

00:05:54: Franz heisst er nicht, der heisst ein Wacker!

00:05:58: Ja, mein Vater wollte ...

00:06:00: Warum?

00:06:02: Weil sie in den Generationen von Herrn Franz

00:06:04: gegeben haben.

00:06:05: Dann

00:06:05: sagte meine Mutter, das kommt nicht in die Frage.

00:06:08: Du kannst im Pass hineinschreiben.

00:06:10: Keiner sagt mir im Sohn Franz.

00:06:12: Das ist Franco!

00:06:15: In der Rekruten-Schule sagte man Franz, aber so ist es nie.

00:06:18: Das hast du wahrscheinlich nicht so gut gefunden?

00:06:22: Aber dein Mami war persönlich nicht?

00:06:26: Sie hat den Familiensinn.

00:06:29: Ich kann mich auch erinnern, sie war für sie immer wichtig, die Familie zusammenzuheben.

00:06:35: Sie kocht super natürlich.

00:06:37: Sie hat viel nach der Vorstellung andere Artisten eingeladen, dass sie zusammen sind.

00:06:45: Das hat sie gelebt und ja ...

00:06:48: Das Leben im Zirkus war ja damals nicht so, wenn man das bei den Scherrand-Innen sieht mit deinen grossen Wohnwegen.

00:06:54: Und zwar weil du wahrscheinlich einen Rappis hier hast ... Das ist eigentlich ein Unkomfortables-Leben

00:06:59: gewesen?

00:07:00: Ja, aber schön trotzdem!

00:07:01: Es waren noch alte Holzwege.

00:07:04: Meine Eltern hatten einen Wagen in der Küche S-Zimmer.

00:07:09: Dann gab es eine Veranda und sie hatten ihre Schlafwagen dort.

00:07:13: Da hatte sie noch eine Wand dazwischen.

00:07:14: Wir schlafen mit meinem Bruder hin.

00:07:17: Keine Flüsse und Wasser.

00:07:19: Es waren brunige

00:07:20: Holenswasser, die Brüder und ich.

00:07:23: Strom gab es nur ein paar Stunden.

00:07:27: Ich glaube, wir waren immer viel zusammen mit den Artisten oder ... Da gab es noch nicht Fan-Seh.

00:07:33: Das alles gab es nicht mehr.

00:07:35: Da wurde viel grilliert oder Musik gemacht und ein ganz anderes Leben.

00:07:41: Ja, aber sehr zugewandt.

00:07:44: Absolut!

00:07:47: Aber es war ein grosses Doss.

00:07:48: Das kann man sich heute auch nicht mehr vorstellen.

00:07:50: Da gab es noch nicht Popstoss und Influencer

00:07:53: etc.,

00:07:54: ihr seht das.

00:07:55: Du hast oft erlebt, dass die Fans nachher nahmen können ... Ich glaube, deine Grossmutter hätte jemanden mal die Wege mitgenommen.

00:08:02: Ihr habt auch Autogramm gegeben?

00:08:03: Wenn ich auf die Strasse ging, dann ist das ... Dann war da etwas los.

00:08:09: Es ist auch noch speziell, oder?

00:08:11: Das waren die

00:08:12: Vorgänge der Beugruppe.

00:08:14: Ja!

00:08:15: Knie-Beugruppen

00:08:17: ... Wir waren zu viert und fangen früh an.

00:08:22: Da gab es Autogramm.

00:08:26: Hinter den Kulissen waren sie dort und haben Kreis.

00:08:29: Aber das gehört einfach dazu.

00:08:31: Das hat dich nie gestresst, unter den Augen der Öffentlichkeit aufzuwachsen.

00:08:36: Nein, das habe ich gelernt mit der Zeit.

00:08:39: Es ist schwierig, privat zu feiern.

00:08:44: Aber man lernt das.

00:08:46: Mit uns?

00:08:47: Ist es etwas, was ihr diskutiert oder euch gegenseitig helfen soll?

00:08:51: Ja, weil es ist

00:08:53: schwierig sich zurückziehen.

00:08:55: Ich lebe die Gut neun Monate zusammen in einem Raum ... Das ist eine Zeit, in der man sich zurückzieht.

00:09:04: Es ist sehr schwierig.

00:09:06: Ruhm für dich selbst?

00:09:08: Ja, das ist schwierig.

00:09:10: Wer hat den Tunnel?

00:09:11: fast nicht?

00:09:13: Jeder Seich ploppt dann auf.

00:09:14: oder wenn man einen saubendlichen Seich macht

00:09:16: ... Auch wenn es Spannungen gibt.

00:09:17: Dann

00:09:19: haben wir das gelöset, Bobby.

00:09:22: Eingriffen!

00:09:25: Wir haben immer geschaut, dass ein Unternehmen im Vordergrund steht.

00:09:28: Dass jemand in der Familie diese Spannung hat, ist normal.

00:09:31: Ich glaube, es gibt andere Familien da.

00:09:34: Aber ja ...

00:09:37: Kommen wir doch mal rein.

00:09:38: Wir haben ein paar wunderbare Bilder von dir zusammengefasst.

00:09:41: Nein, nein, jetzt schauen Sie nicht.

00:10:36: Das mit dir?

00:10:37: Ist das für mich auch?

00:10:39: Ja, das war die ganze Phase.

00:10:41: Der erste Auftritt und wie sich das weiterentwickelt.

00:10:43: Er zeigte, dass ich nicht nur mit Elefanten geschah.

00:10:46: Nein!

00:10:46: Ich habe verschiedene akrobatische Nummern gemacht mit Seeleum, Kameel oder verschiedenen Tieren.

00:10:52: Mein Bruder ist älter als ich.

00:10:54: Und er hat eigentlich alle Elefante angefangen.

00:10:57: Ich war einfach mit ihm zusammen.

00:11:00: Und über die wollte ich auch anders machen.

00:11:03: Das war für mich spannend und wichtig, dass wir andere Sachen machen können.

00:11:07: Welches

00:11:09: Tier kann man am besten dressieren

00:11:14: und gar nicht?

00:11:14: Ich glaube, alle Tiere, die den Kontakt zum Mensch suchen ... Elefanten, v.a.

00:11:21: das asiatische Elefant, sind sehr saugtekontakte.

00:11:26: Wenn man das Asiatisch-Elefante in einem Geschicht anschaut, war er über fünftausend Jahre mit dem Menschen im Kontakt.

00:11:32: Früher hat es ihn im Krieg eingesetzt als arbeitsdier.

00:11:37: Es suchte Kontakte.

00:11:39: Darum ist es immer einfacher mit einem Tier, der gewunderbar ist und den Kontakt sucht.

00:11:46: Ich finde es mit einem Pferd schwieriger.

00:11:48: Es ist ein Fluchttier.

00:11:49: Da braucht man auch viel Zeit zum Vertrauen aufbauen.

00:11:53: Elefant ist ganz wichtig.

00:11:56: Man darf keinen Druck aufsetzen.

00:11:59: Ein Elefante hat drei bis vier Tonnen.

00:12:02: Wenn er dich nicht versteht, dann wird es

00:12:05: gefährlich.

00:12:07: Wie schafft man das, dass man nicht Druck ausübt und trotzdem zu dem kommt, was man dann will?

00:12:14: Das Vertrauaufbau braucht lange Zeit.

00:12:18: Und wie hast du es gemacht, das Vertrau-Aufbau?

00:12:20: Wir haben

00:12:21: sehr früh mit ihnen angefangen.

00:12:23: Zuerst war sie im Spielen.

00:12:25: Dann brachte man in ein gewisse Disziplin.

00:12:30: Es geht aber über Monate, teils über Jahre.

00:12:34: Und dann kennt man sich sehr gut auch den Charakter gegenseitig.

00:12:38: Ich merke, wenn der Elefant heute nicht gut drauf ist ... Gleichzeitig merkt er auch, wenn es mir nicht so gut geht.

00:12:46: Es ist ein Zusammenhang und da kann man sehr viel erreichen.

00:12:51: Wenn wir Erfolg haben und sie Sachen gut machen, muss man es auch nicht zu spüren geben.

00:12:58: Dann haben Sie selber Freude, das kenne ich.

00:13:00: Das ist wie

00:13:01: bei uns Menschen, das Salzberg-Fühl, der stärkt ist.

00:13:06: Ja.

00:13:06: Nur beim Elefanten funktioniert es nur mit ehrlichen Gefühlen.

00:13:11: Man kann nicht etwas spielen im Elefant.

00:13:14: Es funktioniert nicht mehr.

00:13:15: Das wäre doch schön, dass

00:13:16: wir

00:13:16: den Menschen auch so machen.

00:13:19: Wir

00:13:20: würden uns allen

00:13:21: besser gehen.

00:13:22: Aber wir haben auch eine Szene gesehen, wo du unter dem Fuss liest.

00:13:26: Also weisst du, wenn es eine Situation ist, hat sie zu einem gewöhnlichen Moment gesagt, das sei heute nicht der richtige Zeitpunkt, um das zu machen?

00:13:31: Oder war das immer so eingeschwungen?

00:13:35: Wenn du spürtest, dass er jetzt nicht so gut drauf ist

00:13:38: ...

00:13:38: V.a.,

00:13:38: man darf ihn nicht verniessen.

00:13:40: Ja!

00:13:44: Das war ein Bullen, ein Haib.

00:13:48: Der erste Elefant, der bei uns geboren ist in den Sechzig Jahren.

00:13:53: Er hat mich mit der Flasche ausgezogen.

00:13:56: Seine Mutter ist zwei Monate nach der Geburt gestorben.

00:13:59: Und er hat uns gehangt.

00:14:03: Darum habe ich ihn ausgewählt für das.

00:14:06: Das war ein riesiger Tier.

00:14:09: Man hat es dann langsam angefangen.

00:14:11: Zuerst bin ich druntergelegt und die Elefante steht nicht auf Gegenstände.

00:14:18: Es brauchte einen Schotzi, bis ich ihn auf den Brust und die Hand losgelassen habe.

00:14:24: Dann nahm ich den Fuss an und hatte ihn auf der Kopf.

00:14:28: Und jemand hat ein bisschen ... Wenn er nicht konzentriert war, ist er etwas gedrückt.

00:14:32: Da musste ich nur sagen, dass er es sofort so gemacht hat.

00:14:37: Aber das geht nun mit Vertrauen.

00:14:41: So schön!

00:14:41: Aber es braucht ja wahnsinnig ... Und eigentlich kannst du das sehr übertragen auch in Kinder erziehen.

00:14:47: Du bist ja ganz, ganz früh Pappi geworden!

00:14:50: Ja ich bin schon... Du kommst ein bisschen von welchen Fussballern?

00:14:52: Das fällt sich auch auf.

00:14:53: Alle, die so quasi ausserordentlich Leistungen bringen möchten.

00:14:56: Dann hast du schon sehr früh ein Nest gebaut und es hast du auch gemacht.

00:15:00: Ja, ja.

00:15:01: Ich bin mit den vierundzwanzig erst mal Pappin.

00:15:03: Ja Wahnsinn, also es kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

00:15:07: Im Nachhinein war das nicht etwas früh.

00:15:12: Ja... Man ist selbst noch sehr jung.

00:15:15: Aber ich habe natürlich auch dort viel gelernt, oder?

00:15:21: Sehr früh gemerkt.

00:15:23: Du musst eine Vorbildsfunktion hineinnehmen und klar, wenn man jung ist, dann ist das schwieriger!

00:15:29: Wenn man in einem gewissen Alter ist, hat man Erfahrungen, aber ja ... Man versucht

00:15:35: es.

00:15:36: Die zwei waren dann auch sehr lange mit im Zirkus.

00:15:42: Franco Doreis ist immer noch quasi mit dabei.

00:15:45: Mit ihnen hast du wirklich eine klassische Zirkusfamilie gegründet, und sie sind auch mit der Mutter möglich.

00:15:52: Haben Sie das Zirkuseleben dann noch quasi aufgesogen?

00:15:55: Es war

00:15:55: auch ein Zeit lang noch in den Zirkusten.

00:15:59: Dann kamen die Mütter ab der Trenne.

00:16:01: Und dann sind es auch in Rappenschwille, in den Schulen ... Also

00:16:04: wie du denn eigentlich?

00:16:06: Genau, ja.

00:16:09: Du hast es ein paar Mal geholfen?

00:16:11: Ja, jetzt zum dritten

00:16:12: Mal.

00:16:12: Zum dritten mal!

00:16:14: Wenn du auf die drei Phasen schaust, was hast du aus all deinen drei PhASen mitgenommen?

00:16:21: Ich bin eigentlich ein Familienmensch und eben gerade ... Als ich jung war, macht man auch Fehler.

00:16:31: Und dann habe

00:16:32: ich

00:16:33: auch für das ... Ziemlich leidend.

00:16:36: Auch die Familienkinder waren nicht einfach, wenn es eine Trennung ist oder schreitig ist.

00:16:43: Bei der zweiten Hochzeit haben wir auch einen Sohn bekommen und er ist behindert.

00:16:52: Er ist autistisch ... Aber er war

00:16:53: ja noch verrückt in den ersten

00:16:56: zwei Jahren?

00:16:57: Normaler.

00:17:00: Der dritte Lebensjahr hat ihn in sechs Monaten zurückgegangen.

00:17:05: Das war schwierig, weil das noch eine Phrase war.

00:17:08: Man wusste sehr wenig über Autismus und es war hilflos.

00:17:13: Das war eine schwierige Zeit.

00:17:15: Und er spricht immer noch nicht?

00:17:17: Die Hände sind als Älteren.

00:17:23: Genau.

00:17:23: Er lebt in Genf und ich bin dankbar seine Mutter.

00:17:27: Es kümmert sich sehr gut um ihn immer noch.

00:17:31: Er ist in einer guten Institution dort, und ich gehe ... Wenn man kann, ist er nicht gleich nebenan.

00:17:38: Ich suche ihn gut.

00:17:40: Und es ist wichtig für ihn, wenn er mir sagt, das Lächeln.

00:17:48: Man kann eigentlich nur eins machen, Liebe geben.

00:17:51: Man ist hilflos als Eltern oder?

00:17:53: Aber Liebe muss man einfach geben!

00:17:55: Das ist ganz wichtig.

00:17:56: Ich glaube, das ist ein Rezept.

00:17:58: Hier geht es ansprichlich immer funktionierend.

00:18:00: Aber wahrscheinlich bin ich autistisch viel mehr.

00:18:04: Hat es dir geholfen?

00:18:05: Du bist so feinstoffelig mit den Elefanten unterwegs und hättest wohl auch geholft, damit du mit dem Enten umgehen könntest, wo du nicht Sprache hast, oder?

00:18:15: Ja ... Es ist etwas, was ich eben mit den elefanten gelernt habe.

00:18:19: Dass man diese ... Ich sage nicht mehr in der ruhigen Kraft.

00:18:25: Das war wichtig mit Antonin.

00:18:30: Er hatte Phasen, die er sehr bei den Anfällen hatten und geschraubt haben.

00:18:34: Dass man nicht anfing zu sagen, dass man ruhig bleibt oder einfach da ist ... Man lernt das

00:18:43: schon.

00:18:43: Es braucht viel Selbstkontrolle.

00:18:46: Absolut!

00:18:46: Dass etwas selber reglern wird?

00:18:49: Ja,

00:18:49: ja.

00:18:50: Das lebt man im Leben.

00:18:52: Das ist ein Wahnsinnsgeschicht.

00:18:53: Alle haben keine Ahnung, und unsere Kinder wissen nicht, was für eine Herausforderung das ist.

00:18:58: Im Zirkus sind auch die perfekte Rahmenbedingungen.

00:19:01: Die brauchen einen ganz klaren Rektor

00:19:03: aus

00:19:03: immergleich zu sein im Zirkum.

00:19:05: Der Zirkulis

00:19:06: geht zum Gegenteil.

00:19:08: Er war jetzt schwierig, in schwieriger Zeit.

00:19:11: Und jetzt bist du noch mal wappi?

00:19:13: Echt zu einem erheblichen Sporten-Seitpunkt?

00:19:15: Bist du noch einmal wappimord mit Zwilling?

00:19:18: Tim und Nina.

00:19:20: Und die haben gar nichts mit dem Zirkus am Hut?

00:19:23: Nein, sie waren bis zu drei oder vier Jahre im Zirkuss.

00:19:31: Ich habe dann entschieden, den Elefantenpark in Rappenschwil geplant, dass ich für ein Jahr nach Rapperschwil gehe, diese Baustelle begleite.

00:19:41: Gleichzeitig brauchte man dann noch Elefante.

00:19:45: Dann sagte ich, jetzt bleibe in Roppenschwill.

00:19:48: Was war der Grund, dass du sagst, du gehst auch nicht mehr zurück in den Zirkus?

00:19:54: Ich habe mich einfach dort wohlgefühlt.

00:19:56: Das ist wie mein zweites Leben.

00:20:00: Und ich bereue den Schritt gar nicht.

00:20:05: Für mich war das ein ganz wichtiger Moment.

00:20:09: Auch traurig ... Für mich ist es immer ein Traum für die Elefanten zu Hause.

00:20:16: wunderschönen Park, dass man auch in die Suche gehen kann mit den Elefanten.

00:20:20: Das konnte ich realisieren, dank der Familie, die das unterstützt hat.

00:20:26: Aber dann auch für meine Familie, damit meine Zwilling ganz normal aufwachsen konnte.

00:20:32: So wie ich es damals hatte im Rappenschwillen und ... Ich spürte sie immer dankbar, dass sie einen eigenen Weg gekannt haben.

00:20:41: Weil du das nicht konnten, oder?

00:20:43: Du hättest nie wählen

00:20:45: können.

00:20:46: Ich sage immer, ich bin nicht zu wundern oder mein Vater hat auch nie gefragt, ob er etwas anderes

00:20:51: machen will.

00:20:52: Hast du zwischendurch gedacht, wer es auch noch freu hätte sein Sonnensleben führen können?

00:20:56: Eigentlich nicht.

00:20:58: Es war natürlich sehr spannend im Zirkus als junger Post.

00:21:03: Das Reisen mit den Artisten und den Tieren.

00:21:06: Und das ist natürlich ... Es füllt ein Leben aus!

00:21:09: Er wusste schon, wie eine schöne Gastronomie ein Hofstern-Hotel ist.

00:21:14: Geht der Papa in Japan zu?

00:21:16: Mein

00:21:17: Vater nahm mich viel mit und war früher viel gereist, weil er die Künstler im Ausland

00:21:23: engagiert

00:21:23: hat.

00:21:24: Du schaust gut an.

00:21:24: Und jemanden nahm ich mit.

00:21:27: Mein Vater war ja ein Liebemann.

00:21:28: Hat er

00:21:29: das Gewicht gehört?

00:21:30: Er hatte immer Probleme

00:21:32: mit dem Gewicht.

00:21:34: Es ist ein Eppekreis für meinen Onkel.

00:21:37: Sein Bruder, Fadi ... Ich wollte nicht.

00:21:41: Machst du das?

00:21:42: Mein Vater sagte, ja, das mache ich schon.

00:21:44: Aber ich fliege fürs Klass und füße den Hotel.

00:21:49: Schon gefiesslich!

00:21:50: Dann gibt es eine lebte Füße der Hotel.

00:21:54: Es ist nicht der Luxus, der mich fasziniert hat, die Geschichte von diesem Hotel.

00:21:58: Und ich habe dort auch immer etwas in der Restaurante geschaut.

00:22:02: Das hat mich immer interessiert.

00:22:03: Was Sie genau machen.

00:22:05: Es ist

00:22:06: spannend!

00:22:07: Aber ich habe gehört, dass es trotzdem noch einen Wohnwagen in einer Aposiris gibt?

00:22:10: Ja, also der, der im Zirkus ging ... Der ist ja wie vom Kinderzog.

00:22:14: Ich habe so ein wenig ... Das ist

00:22:15: nicht ganz los.

00:22:15: Anstatt die Zimmerstunden mache ich eine Wohnungsstunde.

00:22:20: Ein bisschen das Zirkustin.

00:22:23: zurückziehen.

00:22:24: Wir haben vorhin über deine beiden Kinder geredet, über Tim und Nina.

00:22:28: Und wir haben Tim bettend, um etwas zu dir zu erzählen.

00:22:31: Man hat eine wunderbare ... Ich habe meine Tochter, die es mir machte.

00:22:34: Dann habe ich alles richtig gemacht.

00:22:36: Ich glaube, du hast alles richtig gearbeitet.

00:22:37: Hallo Papi!

00:22:41: Du bist so ein toller Mensch.

00:22:42: Und du schaust immer auf unsere Familie.

00:22:44: Auf

00:22:45: meiner Zwillingsfasche Nina.

00:22:47: Und ich bin sehr stolz, oder wir sind sehr stolze auf dich.

00:22:50: Wie du mit über Sivetski immer noch so aktiv bist.

00:22:55: und ja, du bist ein riesiger Vorbild für mich.

00:22:59: Ich bin auch sehr stolzt wie du Timopan Lodgin Rappi so erfolgreich gemacht hast.

00:23:03: Und ja, das kann ich mir sehr lieb.

00:23:05: Wenn

00:23:05: du das kein

00:23:08: Leben erklären

00:23:09: kannst?

00:23:09: Ja, sonst ... Ich finde es unglaublich!

00:23:13: Was hast du dann bei Ihnen anders gemacht?

00:23:16: Ich habe Zeit genommen.

00:23:17: Ich habe mehr Zeit

00:23:18: genommen.

00:23:20: Das konnte ich natürlich auch, weil ich nicht mehr so aktiv im Zirkus war.

00:23:25: Ich hatte einfach mehr Zeit und sagte mir jetzt, dass ich das geniessen würde als Papa sein.

00:23:31: Das war für mich sehr wichtig.

00:23:35: Meine Frau ist auch Italienerin und der Familien-Sendung.

00:23:42: Ja ... Ich wollte alles richtig machen!

00:23:45: In meinem Alter haben wir auch etwas mehr Erfahrung.

00:23:49: Wie er sagt, ein Vorbild ist etwas ganz Wichtiges.

00:23:52: Aber es kann man natürlich erst sein, wenn man einen gewissen Sonne hat?

00:23:55: Ja

00:23:55: und man kann nicht Wasser predigen oder weit trinken.

00:23:58: Es geht wieder

00:24:00: beim Elefanten an bei den Kindern, oder?

00:24:02: Genau, genau!

00:24:03: Weil Kinder spüren sie doch sehr

00:24:06: gut.

00:24:06: Absolut.

00:24:07: Du bist über sieben Jahre alt und immer unglaublich aktiv.

00:24:12: Was treibt dich

00:24:13: heute noch an?

00:24:16: Ich glaube, was v.a.

00:24:20: für mich wichtig ist ... Das erste Mal kann ich selber entscheiden.

00:24:27: Wow!

00:24:27: Früher nahmen wir Unternehmungen immer mit der Familie.

00:24:32: Gut zuieren?

00:24:33: Es war auch gut, aber es hat dann eben auch Spannung.

00:24:36: Aber jetzt kann ich im Himmelbahn selbst entscheiden.

00:24:39: Meine Frau unterstützt mich sehr und das geniesse einfach.

00:24:47: Ich habe ein gutes Team, und ich lasse auch das Team.

00:24:50: Das sind alles Tays original.

00:24:52: Also wirklich authentisch!

00:24:54: Wir sind wie eine Familie ... Und ich gehe jeden Tag morgens erst, als ich mache, ins Himmepan, um meine Elefanten zu besuchen.

00:25:04: Da gibt man Energie.

00:25:06: Dann geht es püro arbeiten ...

00:25:08: Was machst du, wenn du in die Elefante gehst?

00:25:10: Gehst du wirklich rein und zählen dir noch die Fünfzehn-Jahre?

00:25:12: Ja,

00:25:13: über diese Wange hin und auch über diese von oben, wenn sie draußen sind.

00:25:17: Wenn ich sie anrufe, dann kommen wir sofort.

00:25:21: Am Abend gehen immer diejenigen, die das Dessert machen.

00:25:25: Wenn es Frucht schneidet, den Rest der Früchte, tue ich den Name.

00:25:30: Aber er hat den Anlag und wartet damit schon.

00:25:35: Das klingt nach Freiheit, oder?

00:25:38: Wahrscheinlich

00:25:40: eine neue Form von Freiheit.

00:25:42: Ich muss nicht, ich töre.

00:25:43: Das

00:25:44: ist schön!

00:25:44: Ich könnte die Heimat

00:25:45: nicht machen.

00:25:46: Ich würde sagen, es gibt viel für die Pension.

00:25:48: Das geniesst du.

00:25:50: Aber jetzt darf man so feiern ...

00:25:52: Was ich mache?

00:25:52: Ich gehe über diese Fähre, was ich früher nie gemacht habe.

00:25:58: Wir gehen zusammen mit der Familie vielen und ob sie Italien ist.

00:26:02: Es war kürzlich in Thailand.

00:26:03: Diese Momente sind sehr wichtig.

00:26:06: oder diese Zeit nehmen.

00:26:08: Und eben für mich, was wichtig ist, Musik!

00:26:10: Ich liebe Musik.

00:26:11: Früher konnte ich nie einen Konzert anschauen.

00:26:14: Das machst du jetzt.

00:26:15: Ja,

00:26:15: das genieße ich ja.

00:26:17: Was wünscht ihr denn noch?

00:26:21: Gut ... Es ist ein Klassiker, die sagen immer, dass alle gesund

00:26:24: sind.

00:26:24: Ja aber es hat den anderen auch heute nicht

00:26:28: über siebenzehn Jahre.

00:26:29: Aber einfach noch Kinder erleben, ob es die Grossen sind oder Nina und Timo, wenn es dann siebzehnte wäre, der nächste nach achtzehnten, das einfach noch begleiten können.

00:26:45: Das ist mein Wunsch!

00:26:48: Und ja.

00:26:50: Das kann ich sowas von anfallziehen.

00:26:52: Aber mit dieser viel Energie, die du da hast, mache ich mir gar keine Sorgen, dass das so kommt.

00:26:57: Die Zeit ist leider schon übervogelangt und hat noch ganz viele Fragen.

00:27:00: Jetzt musst du einfach wiederkommen?

00:27:02: Ja!

00:27:03: Sehr gerne!

00:27:03: Ich fühle mich wohl.

00:27:05: Super, es freut mich sehr.

00:27:06: Danke vielmals.

00:27:07: Dankeschön.

00:27:07: Man kann dich erleben, man kann die Elefanten erleben bei euch in Rappersvehlen im feinen Restaurant.

00:27:12: Ich komme sicher mal vorbei.

00:27:13: Gerne.

00:27:13: Vielen Dank.

00:27:14: Alles Gute und euer Zuhause wünscht ihr das natürlich auch.

00:27:16: In dem Sinne wünsche ich euch einen wunderbaren Abend bis bald.

00:27:19: Tschüss.

00:27:19: Untertitel im Auftrag des ZDF.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.